Osteopathie

Über die Beschaffenheit der Struktur der Gewebe werden Fehlfunktionen manuell aufgespürt und sanft korrigiert. Die Gewebe werden angeregt, ihre Funktion wieder vollständig zu erfüllen, die Selbstheilungskräfte werden stimuliert.

Das System beinhaltet die cranio-sacrale (Gehirn, Nerven und zentrale Steuerungssysteme betreffend), die viszerale (die inneren Organe betreffend) und die parietale (Muskel- und Gelenksystem betreffend) Osteopathie.

Der Organismus ist bemüht, Belastungen so lange es geht zu kompensieren. Erst wenn dies nicht mehr möglich ist, kommt es zu Schmerzen oder Einschränkungen am Bewegungsapparat oder anderen Organsystemen. Letztlich manifestiert sich jede Art von Belastung im Körper- auch psychische- und führt zu Blockaden in den Geweben (z.B. Muskeln, Sehnen, Bänder, innere Organe, Nervengewebe). Da wir zu ca 70 % aus Flüssigkeit (Blut, Lymphe, Zellflüssigkeit) bestehen, die samtliche Gewebe umspült und versorgt, haben die Blockaden Einfluß auf die Fließeigenschaften dieser Flüssigkeiten. Die Gewebe verändern sich daraufhin in ihrer Struktur, was wiederum Einfluß auf die Tätigkeit der Gewebe hat. Beschwerden zeigen sich häufig erst viel später und oft an anderen Stellen als der des ursächlichen Problems.

Osteopathie ist sehr geeignet auch für Säuglinge, da oftmals schon Geburtsverläufe strukturelle Blockaden nach sich ziehen können (z.B. schwierige Geburtsverläufe, Trinkschwäche, Koliken, Asymmetrien stellen Indikationen für eine osteopathische Behandlung dar).

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